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Gastronomiemanagement Studium: Lernen, wie man in der Gastronomie den Ton angibt

Hunderte Bestellungen, dutzende Teammitglieder, eine positive Geschäftsbilanz: Man könnte meinen, es gäbe ein Geheimrezept dafür, wie man einen Gastronomiebetrieb leitet. Im Gastronomiemanagement Studium stellt sich heraus, dass selbst in Sternerestaurants nur mit Wasser gekocht wird – zumindest auf der Chefetage. Man lernt beispielsweise, dass man durchaus für seinen Betrieb brennen muss, Hitzigkeit im Team hingegen hinderlich ist. Außerdem wird man herausfinden, dass Geschäftssinn zum gastronomischen Gespür passen muss, wie der Topf zum Deckel und dass man konzeptionell auch mal auf kleiner Flamme kochen muss, damit auf Großveranstaltungen nichts anbrennt. So einfach ist das mit dem Wasserkochen also nicht gerade. Zum Glück gibt es ja diesen Studiengang, der den Studierenden dies alles genauestens vermittelt.

Konkret bedeutet das: Im Laufe des Studiums trifft sich Betriebswirtschaftslehre mit dem Wissen um die Besonderheiten der Gastronomiebranche. Studierende werden darauf vorbereitet, sich mit einem Restaurant selbstständig zu machen oder eine führende Position in der Gastronomie einzunehmen. Auf dem Stundenplan landen demzufolge Fächer wie:

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Tourismuswirtschaft
  • Food & Beverage Management
  • Eventmanagement
  • Verhandlungsführung
  • Englisch
  • Marketing
  • Personalmanagement

Zum Aufbau vom Gastronomiemanagement Studium

Da es sich beim Studium um einen Dualen Studiengang handelt, tauschen Studierende den Hörsaal immer wieder gegen den Arbeitsplatz beim Dualen Partner ein. Je nach Hochschule bedeutet das entweder 20 Stunden Uni plus 20 Stunden im Betrieb pro Woche oder bis zu sechs Monate während Theorie- bzw. Praxisphasen. Die Regelstudienzeit liegt zwischen sechs und sieben Semestern. Wer das Prüfungskomitee mit seiner Abschlussarbeit überzeugt, hat sich den Bachelor of Arts im Gastronomiemanagement redlich verdient. Mitunter ist es außerdem möglich, mithilfe eines Auslandsaufenthaltes eine interkulturelle Qualifikation zu erwerben.

Das sind die Voraussetzungen für das Studium

Wie bei ähnlichen Dualen Studiengängen setzt auch das Gastronomiemanagement die allgemeine Hochschulreife oder eine entsprechende fachgebundene Hochschulreife voraus. Darüber hinaus müssen Bewerber natürlich einen Platz in einem Partnerbetrieb ergattern. Diese setzen in ihren Stellenausschreibungen vor allem Begeisterung für Gastronomie, Kommunikationstalent, Teamfähigkeit und eine ausgeprägte Service- und Dienstleistungsorientierung voraus.

Mit diesen Berufsperspektiven können Absolventen rechnen

Bei einem gutem Studienverlauf haben die meisten Absolventen des Gastronomiemanagement Studiums beste Aussichten auf eine Übernahme in ihrem Partnerbetrieb. Sie sind dann vor allem im mittleren Management in Hotel- und Gastronomiebetrieben sowie bei Caterern oder Zulieferern beschäftigt. Dort arbeiten sie in Abteilungen wie Einkauf, Personal und Marketing oder koordinieren die Abläufe in der Küche, im Service oder im Housekeeping. Auch ein Posten in der Kundenbetreuung bei einer Unternehmensberatung ist denkbar. Hin und wieder gelingt sogar der direkte Einstieg in Führungspositionen. Wer sich den Weg in die Chefetage noch sicherer zementieren will, ist mit einem angeschlossenem Masterstudium bestens beraten.

Mit diesen Eigenschaften bist du wie gemacht für das Gastronomiemanagement Studium

Wer in Zukunft leitende Funktionen in der Gastronomie übernehmen möchte, muss natürlich Spaß am Umgang mit Menschen sowie Einfühlsamkeit und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Er sollte verantwortungsbewusst handeln und eine von Sorgfalt und Zuverlässigkeit geprägte Arbeitsweise an den Tag legen. Die Leidenschaft für die Kulinarik darf natürlich ebenso wenig zu kurz kommen, wie eine kaufmännische Denkweise. Insbesondere Menschen, die gern das Ruder in die Hand nehmen und anderen Leuten eine Freude machen wollen, werden sich in Studium und Beruf entfalten können und einer erfüllenden Tätigkeit nachgehen.

Weitere Studiengänge